Hund im Winter: Pfotenschutz, Hundemantel & sichere Gassirunden

Junger Hund sitzt im Schnee und schaut nach oben

Foto: John Talbot from Ottawa, Canada, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)

Pflege & GesundheitAktualisiert am 3 Min. Lesezeit

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Viele Hunde lieben Schnee. Trotzdem stellt der Winter Hund und Halter vor besondere Herausforderungen: Streusalz greift die Pfoten an, kurzhaarige Hunde frieren, Schneeklumpen hängen im Fell, und die meisten Gassirunden finden im Dunkeln statt. Mit ein paar Vorkehrungen kommt dein Hund entspannt durch die kalte Jahreszeit.

Kurz gesagt
  • Pfoten: vor dem Spaziergang mit Pfotenbalsam schützen, danach lauwarm abspülen.
  • Mantel: für kleine, kurzhaarige, junge, alte oder kranke Hunde sinnvoll – nicht für Hunde mit dichter Unterwolle.
  • Sichtbarkeit: Leuchthalsband für den Hund, Stirnlampe für dich.
Pfotenschutz
Belly PfotenbalsamAlle Hunde im Winter und Hunde mit trockenen Ballen.Details ansehen
Wärme
WinterjackeKleine, kurzhaarige, junge oder ältere Hunde im Winter.Details ansehen
Sichtbarkeit
LeuchthalsbandFreilaufende Hunde in der dunklen Jahreszeit.Details ansehen
Sauber nach Hause
MudBusterMatschwetter und helle Böden.Details ansehen

Pfotenpflege im Winter

Streusalz, Splitt und Eis setzen den Ballen zu. Das Salz trocknet die Haut aus, kleine Risse brennen und können sich entzünden. Außerdem lecken Hunde Salzreste von den Pfoten ab – das kann den Magen reizen.

So schützt du die Pfoten:

  1. Vor dem Spaziergang einen Pfotenbalsam auf die Ballen auftragen. Er bildet einen Schutzfilm.
  2. Fell zwischen den Ballen kürzen, damit sich weniger Eisklumpen bilden.
  3. Nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen und gut abtrocknen.
  4. Abends bei trockenen Ballen erneut pflegen.
Pfotenschutz

Belly Pfotenbalsam

Passt zu: Alle Hunde im Winter und Hunde mit trockenen Ballen.

Natürlicher Pfotenbalsam als Ganzjahresschutz – schützt Ballen vor Streusalz, Kälte und heißem Asphalt und pflegt trockene Haut.

Das spricht dafür
  • Schutzfilm gegen Streusalz
  • Auch im Sommer nutzbar
  • Kleine Dose für unterwegs
Das solltest du wissen
  • Vor dem Spaziergang kurz einziehen lassen
Aktuellen Preis beim Händler prüfen

Eine weitere bewährte Pfotencreme ist die Pfotenpflege von Canosept. Für das Abspülen unterwegs oder an der Haustür ist ein Pfotenreiniger-Becher sehr praktisch.

Gestreute Wege meiden

Wo möglich, lieber über Wiesen und Waldwege gehen als über stark gestreute Gehwege. Das schont die Pfoten deutlich.

Braucht mein Hund einen Mantel?

Die meisten Hunde mit dichter Unterwolle – etwa Husky, Berner Sennenhund oder Schäferhund – frieren selbst bei Minusgraden nicht. Ein Mantel kann bei ihnen sogar zu Überhitzung führen. Sinnvoll ist ein Mantel dagegen für:

  • kleine Hunde, die mit dem Bauch nah am kalten Boden sind,
  • kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle wie Windhunde, Dobermann oder Chihuahua,
  • Welpen und Senioren,
  • kranke oder geschwächte Hunde,
  • frisch geschorene Hunde.

Achte auf eine gute Passform mit freien Schultern, eine Öffnung für die Leine und wasserabweisendes Material.

Wärmend

HEYWEAN wasserdichte Hundejacke mit Fleece

Passt zu: Kleine, kurzhaarige, junge oder ältere Hunde im Winter.

Wasserdichte Hundejacke mit weichem Fleecefutter und reflektierenden Elementen – für kalte, nasse Tage.

Das spricht dafür
  • Wärmendes Fleece
  • Wasserdicht
  • Reflektierend
Das solltest du wissen
  • Nicht für Hunde mit dichter Unterwolle nötig
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Für nasse Tage ohne Frost reicht ein leichter Regenmantel.

Anzeichen für Frieren

Zittern, eingezogener Schwanz, angehobene Pfoten, langsames Gehen oder der Wunsch, sofort umzudrehen, können zeigen, dass dein Hund friert. Dann die Runde verkürzen.

Gut sichtbar in der Dunkelheit

Im Winter finden morgens und abends die meisten Spaziergänge im Dunkeln statt. Sorge dafür, dass ihr beide gesehen werdet:

  • Ein Leuchthalsband zeigt jederzeit, wo dein Hund ist.
  • Reflektierende Elemente an Geschirr und Leine helfen Autofahrern.
  • Eine Stirnlampe lässt deine Hände frei und hilft beim Aufsammeln.

Colaseeme LED-Leuchthalsband, aufladbar

Passt zu: Freilaufende Hunde in der dunklen Jahreszeit.

Wasserdichtes LED-Leuchthalsband, per USB-C aufladbar, mit mehreren Leuchtmodi. Macht den Hund im Dunkeln aus großer Entfernung sichtbar.

Das spricht dafür
  • Per USB-C aufladbar
  • Mehrere Leuchtmodi
  • Wasserdicht
Das solltest du wissen
  • Ersetzt kein Halsband mit Marke
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Mehr dazu in unserem Ratgeber Praktische Gassi-Geschenke.

Weitere Wintertipps

  • Schnee fressen: Größere Mengen Schnee können zu Magenverstimmungen führen („Schneegastritis“). Lass deinen Hund nicht übermäßig Schnee fressen.
  • Zugefrorene Gewässer: Eisflächen sind für Hunde gefährlich. Hunde, die einbrechen, kommen allein kaum heraus.
  • Frostschutzmittel: Es schmeckt süß und ist hochgiftig. Pfützen in Garagen und auf Parkplätzen meiden.
  • Ruhig mehr füttern? Nur Hunde, die viel draußen sind, brauchen im Winter mehr Energie. Wohnungshunde bewegen sich oft weniger – dann eher weniger füttern.
  • Abtrocknen: Nasse Hunde mit einem saugfähigen Hundehandtuch trockenreiben und nicht im kalten Auto warten lassen.

Häufige Fragen

Ab welcher Temperatur friert ein Hund?

Das hängt stark von Rasse, Fell, Größe und Alter ab. Kleine, kurzhaarige Hunde können schon bei Temperaturen um null Grad frieren, während Nordische Rassen auch bei starkem Frost entspannt sind.

Sind Hundeschuhe sinnvoll?

Für Hunde mit empfindlichen oder verletzten Pfoten und bei sehr viel Streusalz können sie helfen. Viele Hunde brauchen aber eine Gewöhnung. Für die meisten Hunde reicht ein guter Pfotenbalsam.

Was tun bei rissigen Pfoten?

Pfoten nach jedem Spaziergang abspülen, gut trocknen und mit Pfotenbalsam pflegen. Bei tiefen, blutenden oder entzündeten Rissen bitte zur Tierarztpraxis.

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